Archiv für die Kategorie: 'Reiseberichte'

Ski und Snowboard im Bregenzerwald – Vorarlberg – Tiefschnee in Warth und Schröcken den schneesichersten Orten in den Alpen

Mittwoch, 28. Juli 2010

Anfang März für vier Tage in die Berge. Schneesicher mit gemütlichem Skiurlaubsfeeling und  nicht ganz so weit entfernt von Norddeutschland. Unsere Wahl viel auf den kleinen Ort Warth im Bregenzerwald. Das Skigebiet mit 60 Km Pisten und einem gutzen Dutzend moderner Lifte schien ideal und wir lagen nicht falsch.

Schnee satt! 200 Cm. Tiefschnee ohne Ende und definitiv die höchste Schneemenge in Österreich in diesen Märztagen. Das Gebiet wirbt mit Ihrer Schneesicherheit und verspricht nicht zu viel.

Hinkommen
Von Hamburg nach Lindau am Bodensee, das geht in 7 Stunden (oder  den Flieger von Hamburg nach Memmingen / Allgäu, von dort aus noch eine Stunde nach Lindau). Ein kurzer Brezel und „Seelenaufenthalt“ am See um dann über Bregenz und Dornbirn die Bregenzerwaldstrasse rund 1,30 Std.hochfahren und eigentlich bis zum Ende durch. Im Winter liegt am Ende der kleine nette Ort Warth  auf 1.650 Höhenmeter. Eigentlich könnte man noch weiter aber im Winter ist der Paßss ins wenige Kilometer entfernte Leck am Arlberg geschlossen. Eine Skiverbindung besteht leider auch nicht.

Skigebiet

Mit 60 Km Pisten ist das Skigebiet recht überschaulich. Es gibt keine wirklich großen Pisten, da der Höhenunterschied von Tal bis Gipfel nicht mehr als 500 M.  beträgt. Das hat zur Folge, dass es insbesondere für Snowboarder einige ärgerliche Ziehwegpassagen gibt, die man allerdings auch umgehen kann. Eine gesunde Mischung aus einfachen, schweren und Tiefschneehängen. Die Lifte sind durchgehend modern und meist mit Bubbles ausgestattet. Gondeln gibt es keine. Nicht wirklich befriedigend ist die Hüttensituation. Im Gebiet gibt es 3 sehr gemütliche und urige Hütten mit tollem Speisenangebot zu moderaten Preisen. Allerdings ist hier gegen Mittag kaum ein Platz zu finden weil die Sitzplatzkapazität beschränkt ist. Wer Einen hat, kann dann auch schnell einfach versacken bei Apfelstrudel mit Vanillesoße, Käseplatte oder Käseknödel. Alternativ sind die Talstationen mit entsprechenden grossen Hotel-Gastronomie-Einrichtungen empfehlenswert.

Ausreichend für ein langes Wochenende oder für Skianfänger. Ambitionierte Fahre stoßen schnell an Ihre Grenzen. Landschaftlich ist dieser Bergrücken ein Traum. In Kombination mit den netten Örtchen Warth und Schröcken kann man hier einen richtigen Alpen-Skiurlaub verbringen. An der Salober Talstation gibt es einen Ski-Kindergarten

Unterkunft
Einen Volltreffer haben wir mit unserem Hotel gelandet. Das Hotel Adler liegt idyllisch schön und in Alleinlage zwischen den beiden Talstationen.  Zur Jägeralpe lässt sich von hier aus bequem abfahren. Max 130 Gäste dürfen hier die ausgezeichnet Küche geniessen. Das Hotel bietet regelmäßig Schneeschuhwanderungen an. Von hier aus gibt es auch einen Direkteinstieg in diverse Langlauf-Loipen.

Apres Ski
An den Talstationen gibt es Möglichkeiten. Schirmbar und Pub an der Talstation Jägeralpe und Salober-Bar an der dazugehörigen Talstation. Am Wochenende auch noch auf dem Parkplatz. Hat uns jetzt nicht so überzeugt aber wir waren eher auf Sauna statt auf DJ Ötzi und de höhner. Wer feiern will, kann das auch hier.

Fazit
Gutes hinkommen, tolles und leckeres Hotel Adler, Schneesicher

Serfaus Fiss Ladis in Tirol– Ski & Rodel & Snowbord gut

Dienstag, 10. Oktober 2006

Ski & Snowboard fahren sollte im Februar doch eigentlich ganz gut klappen – Pustekuchen, nach 2 Tagen feinstem Powder-Wetter entdeckte der Fön unsere schönen Hänge und der Tiefschneespass war vorbei – fast!
Daneben ist Serfaus Fiss Ladis in Österreich / Tirol, zwischen Landeck und Reschenpass, nicht weit von Innsbruck entfernt, eine gute Adresse für einen abwechslungsreichen Winterspass. Nicht so Après Ski-trubelig wie Ischgl, Saalbach oder Mayrhofen – lebhafter als viele französische und Schweizer Skigebiete und extrem gut für Familien die zum ersten Mal mit dem Nachwuchs in den Schnee fahren. Serfaus Fiss Ladis sind als ausgewiesenes Familienskigebiet extrem gut auf die Kleinen eingestellt.

Tiefschnee die 1000steBergpanorama in Fiss von der Talstation hochEine harte Nacht - ein harter Morgen im Lift

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Inn-Radweg & Etsch Radweg von Innsbruck übder den Gardasee nach Verona

Dienstag, 1. August 2006

Inn-Radweg – von Innsbruck nach Pfunds
Etsch Radweg – von Reschen über Meran, Bozen, dem Gardasee nach Verona

Der Berg ruft
Mittendrin und doch in den Bergen - eine tolle Melange
Apfelplantagen soweit das Auge reicht

Der Traum eines jeden Radfahrers – einmal über die Alpen – so wie meiner, sollte diesen Sommer in Erfüllung gehen. Da ich mich allerdings keine 23.000 Höhenmeter auf steinigen Singletrails quälen wollte und zudem einen relaxten Urlaub mit meiner Freundin auf dem Programm stand, wählten wir die einfachste aller Alpen-Überquerungen bzw. –Durchquerungen.
Vom Start in Innsbruck am Inn entlang und der Quelle bis Pfunds entgegen fahren. Hier den Reschenpass erklimmen und ab dem Reschensee dem Etsch (Adige) bis nach Verona folgen. Klingt einfach, war es im Grunde auch, aber eins nach dem anderen.

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Pfälzer Weinwochenende / Südliche Weinstrasse – Landau

Samstag, 1. Oktober 2005

Pfälzer Weinwochenende / südliche Weinstrasse

Pfälzer Wein – Lass ich sein

Urlaub in der Pfalz – Gott behalts

Um diesen Vorurteilen den Gar aus zu machen wagte ich mich in die Höhle der Pfalz. Ein Paar Tage in die Gegend von Landau, an den aufsteigenden Hügeln des Pfälzer Waldes. Mit dem Mountainbike kommt man sehr gut von Weinörtchen zu Weinörtchen. Dazwischen hübsch anzuschauende Wein-Monokultur. Klingt doof, ist es aber nicht. Viele Orte sind zuckersüss, gar nicht so die Weine, die der Gast bei den hunderten Weinbauern überall probieren und kaufen kann.

Die Pfalz auch die Toskana Deutschlands genannt Pfälzer Weinlese Automatisierte Weinlese bei Landau in der Pfalz

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Loire Radweg, von Orleans nach Ancenis – über Blois, Tours, Saumur und Angers

Donnerstag, 1. September 2005

Loire Radweg, von Orleans nach Ancenis – über Blois, Tours, Saumur und Angers

Durch die Weinberge des Loire-Tals, hier bei Chinon Team Telekom beim Mannschaftszeitfahren der Tour de France Schloss Chambord - ein mustGo

Im süssen Chateau de la rue hat uns Veronique kulinarisch verwöhnt, bevor es an den Pool ging Aussicht aus dem Frühstücksraum des Chambres D'hotes 'Les Visiteurs'

Aus dem Rheinland angereist ist sehr schnell klar, französische Autobahnen haben keine Baustellen die Stau verursachen, sondern Mautstellen, die das genau so gut tun. Paris sollte umfahren werden um Stunden des praktizierten Verkehrschaos zu vermeiden. In Orleans angekommen, wurde ich von einem netten Städtchen belohnt, allerdings auch ohne weitere Höhepunkte. Die Geschichte der allgegenwärtigen Jeanne d’Arc beeindruckt, die Kathedrale dunkel und gross und die Gassen laden in Loire-nähe zum bummeln ein. In Orleans, wie auch während der gesamten Fahrt, wunderte ich mich aber immer wieder, warum die Franzosen die Loire nicht nutzen und in Ihr Freizeitleben einbinden. Der Fluss ist nicht schiffbar aber darf er deshalb nicht genutzt werden? Kaum Cafes und Restaurants am Ufer, selten Gelegenheit für Entspannung oder gar Uferpromenaden in den Städten und Dörfern. (weiterlesen…)